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Art Exhibitions

     

ExtraMax - Art Exhibitions

05. Mai - 06. November 2005

05. Mai - 06. November 2005
in 26465 Langeoog
Haus der Insel

Offnungszeiten:
Täglich 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Eintrittspreise:

Eintrittskarte:  
6,50 Euro
Ermäßigt:  
5,00 Euro
Schülergruppen:  
2,50 Euro
Gruppen:  
4,50 Euro
Familienkarte:  
13,00 Euro

Führungen:

Turnusführungen:  
 
Täglich:  
12:00 Uhr
Preis pro Person:  
3,00 Euro
zzgl. Eintritt
   
 
Gruppenführungen:  
 
Gruppe bis max. 20 Personen:  
40,00 Euro
zzgl. Eintritt
Schulklassen:  
25,00 Euro
zzgl. Eintritt

Info-Telefon: 04972 - 99 00 27

www.langeoog.de

 

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  Pablo Picasso auf Langeoog
     
 

Pablo Picasso (1881-1973) ist zweifellos einer der bedeutendsten Künstler der Kunstgeschichte. Er hat mit seinen unverwechselbaren Werken die Kunst des 20. Jahrhunderts geprägt wie kaum ein anderer Künstler.

„Picasso auf Langeoog“ zeigt eine Auswahl von seltenen Lithographien, teilweise in interessanten Zustands- und Probedrucken, sowie rare graphische Folgen.
Eine Zusammenstellung von Originalplakaten, die Picasso u. a. als Mitglied der Kommunistischen Partei für die französische Friedensbewegung geschaffen hat, sowie zahlreiche Exponate über sein Schaffen, Briefmarken und Kataloge ergänzen
die ausführliche Präsentation des Multigenies.

Presse:

Einzigartige Kunstausstellung: „Picasso auf Langeoog“


Im „Haus der Insel“ auf Langeoog ist vom 05. Mai bis 06. November 2005 ein Querschnitt aus dem Leben und Werk des spanischen Künstlers Pablo Picasso (1881–1973) zu bewundern. Besonders stolz zeigt sich die Kurverwaltung über die deutsche Premiere dieser Ausstellung auf der ostfriesischen Insel.

Zusammenarbeit mit Meisterdrucker Fernand Mourlot

Erst spät - im Alter von 64 Jahren - begann Picasso mit der Technik der Lithografie zu experimentieren, da ihn die vielfältigen Variationsmöglichkeiten faszinierten. Heute gelten seine Grafiken als wichtige und eigenständige Werkgruppe innerhalb seines vielseitigen Oeuvres. Zusammen mit dem Meisterdrucker Fernand Mourlot (1895-1988) revolutionierte Picasso die Technik der Lithografie. Immer neue technische Varianten und Arbeitsweisen setzten neue Masstäbe in der Technik dieser klassischen Drucktechnik.
„Herzstück“ der Ausstellung ist ein fast 30 großformatige Lithografien umfassender Werkblock. Diese Lithografien repräsentieren einen Höhepunkt der experimentellen Druckgrafik des 20 Jahrhunderts.
Da ihm die Arbeit mit den Lithosteinen schnell wegen des grossen Gewichtes zu mühsam wurde, experimentierte er kurz nach Beginn der Zusammenarbeit mit Fernand Mourlot ab November 1945 mit alternativen Druckträgern, so zum Beispiel mit Aluminium- und Zinkplatten und sogar mit Glasplatten und brachte Mourlot und seinen Werkstattleiter Gaston Tutin des öfteren, ob der scheinbaren Unmöglichkeit zur Umsetzung seiner Ideen, an den Rande der Verzweiflung. Mehrere dieser zu den seltensten grafischen Arbeiten Picassos zählenden Zustands- und Probedrucke werden in der Ausstellung gezeigt.

Diese Lithografien veranschaulichen dem Betrachter zudem die von Picasso geschaffene Methamorphose eines einzigen Motives über die Entwicklung verschiedener Zustandsdrucke. Wesentliches Merkmal dieser Arbeiten ist der unbändige Experimentierdrang des Künstlers. Picasso variierte und veränderte in seiner künstlerischen Arbeit die Motive immer wieder und unterstrich dies mit der Aussage: „Ich mache ein Bild und zerstöre es. Und am Ende ist doch nichts verloren.“


„Diurnes“ – Picasso als Fotograf

Picassos ehrgeizigstes fotografisches Projekt war ohne Zweifel, die Reihe der Lithografien, die „Diurnes“ (1962) betitelt wurden, die in Zusammenarbeit mit dem französischen Fotografen André Villiers entstanden.

Villiers und Picasso kannten sich bereits seit längerem. Fasziniert durch die Landschaft der Provence, in der beide wohnten, entschieden sie, eine Zusammenarbeit zu beginnen. Grundlage dafür waren die Fotografien Villiers, vornehmlich der „Picassian Fauna“ und der mythologischen Landschaften der Provence. Diese bearbeiteten sie, indem sie die klassische Fotografie und die Technik der Fotogramme miteinander verbanden.

Die komplette Folge dieser Lithografien ist ebenfalls Teil der Ausstellung.


„Picasso und die Frauen“

Picasso wechselte seine Gefährtinnen mindestens so oft wie seinen Malstil. Während der frühen Jahre in Paris lebte er mit Fernande Olivier sieben Jahre lang zusammen.
Während des 1. Weltkriegs von 1914 bis 1918 arbeitete Picasso in Rom, wo er seine erste Frau kennen lernte, Olga Koklova, eine russische Balletttänzerin.
Im Jahr 1927 traf er Marie Thérèse Walther, die damals 17 Jahre alt war und begann mit ihr ein Verhältnis. 1936 trat eine weitere Frau, Dora Maar - eine Fotografin - in sein Leben.
Im Jahr 1943 lernte er die junge Malerin Francoise Gilot kennen. Aus dieser Verbindung stammen das 3. und 4. Kind Picassos, Claude (1947) und Paloma (1949), dessen Kinderbildnis eines der Highlights in der Ausstellung im Haus der Insel ist.
Seine letzte Gefährtin war Jacqueline Roque, die er 1953 kennen lernte und 1961 heiratete. Mehrere Porträts von ihr sind ebenfalls in der Präsentation zu sehen.

Darüber hinaus sind einige seiner erotischen Radierungen zu sehen, welche er in einer fast rauschhaften Energie- und Kreativleistung in seiner legendären Folge der „Suite 347“ im Jahre 1968 geschaffen hat.


Pablo Picasso gilt als einer der populärsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Als Maler, Bildhauer und Vater des Kubismus wurde er weltberühmt.

Eine Zusammenstellung von Originalplakaten, die der Meister für die französische Friedensbewegung geschaffen hat, sowie zahlreiche Radierungen, Briefmarken und Originalkataloge runden die ausführliche Exposition ab.


Zur Ausstellung „Picasso auf Langeoog“ werden täglich um 12.00 Uhr Turnusführungen für Erwachsene durch die Kunst Picassos angeboten. Darüber hinaus finden in den Monaten Juni, Juli und August zweimal in der Woche Kinderführungen statt, die auch den Jüngsten die Welt Picassos näher bringen wird.
In begleitenden Workshops haben Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren in den Sommermonaten die Möglichkeit an Kinderworkshops teilzunehmen, die sie in die Welt Picassos und andere berühmte Künstler der 20. Jahrhunderts eintauchen lässt (weitere Infos zu den Workshops: Spöölstuv unter 04972 – 69 32 36).

 

Anfahrt:

Aus dem Rhein-Ruhrgebiet über die A 1 (Münster/Osnabrück) bis zum Autobahnkreuz Ahlhorner Heide, weiter auf der A 29 bis zum Autobahnkreuz Wilhelmshaven, Abfahrt Jever/Wittmund/Ostfriesische Inseln, von dort gut ausgeschildert bis zum Anleger in Bensersiel. Oder über die A 31 Kreuz Bottrop bis Leer Nord, weiter auf der B 72 bis Aurich, weiter auf der B 210 bis Ogenbargen, von dort gut ausgeschildert bis zum Anleger in Bensersiel. Von den nördlichen und östlichen Bundesländern über Hamburg oder Hannover bis Bremen/Kreuz Ahlhorner Heide. Weiter wie oben.

Von den südlichen Bundesländern gelangen Sie über die Autobahnen A 7, A 45, A 61 oder A 3 in Richtung Ruhrgebiet oder Hannover entsprechend der vorherigen Beschreibung nach Bensersiel. Auf der Insel gilt ein allgemeines Kraftfahrzeugverbot. Den Wagen können Sie auf einem der bewachten Parkplätze oder Garagen in der Nähe des Anlegers gegen Gebühr abstellen.

 
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Schiffsfahrplan als PDF-Datei (ca. 114 KB)

 

 

   
   

 

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