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Art Exhibitions

     



8. Juli bis 16. September

8. Juli bis 16. September
in Rees - Bürgerhaus
Markt 1

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstag und Sonntag:
11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Eintrittspreise:

Eintrittskarte:  
6,50 Euro
Ermäßigt:  
5,50 Euro
Schülergruppen:  
2,50 Euro
Gruppen:  
5,00 Euro
Familienkarte:  
13,00 Euro

Führungen:

Turnusführungen:  
 
Samstag:  
15:00 Uhr
Sonntag:  
14:00 Uhr
und 16:00 Uhr
Preis pro Person:  
3,00 Euro
zzgl. Eintritt
   
 
Gruppenführungen:  
 
nach Reservierung bis max. 20 Personen:  
40,00 Euro
zzgl. Eintritt
Schulklassen und Kindergärten:  
25,00 Euro
zzgl. Eintritt

Begleitveranstaltungen:

"Die Weine von Dalí"
Erleben Sie Dalí mit allen Sinnen: Lesung mit Weinprobe, inkl. Sonderführung durch die Ausstellung.
(Anmeldung erforderlich)

Weitere Veranstaltungen und Informationen, Reservierung von Sonderführungen unter:

Info-Telefon: 0 28 51 - 51 187
E-Mail: dali@stadt-rees.de

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

 

 

 

  Salvador Dali in Rees
     
 

Salvador Dalí - Dandy, Genie und Provokateur

"Im Alter von sechs Jahren wollte ich Köchin sein. Mit Sieben Napoléon. Und mein Ehrgeiz ist seither stetig gewachsen, ebenso wie mein Größenwahn."
(The secret life of Salvador Dalí, 1942)
Ob Genie oder Wahn: Salvador Dalí ist einer der größten Maler des 20. Jahrhunderts.
Hinter der Selbstinszenierung als provokanter Exzentriker steht ein Lebenswerk mit einem viel breiteren Spektrum:

Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Film, Bühnenbild, Schmuck, Illustrationen der Weltliteratur, eigene Schriften... - ein Universalgenie, das in der Ausstellung mit
über 400 Exponaten vorgestellt wird. Dalí - der Bildhauer - arbeitet keineswegs mit Hammer und Meißel mühevoll an einem Marmorblock. Die Dreidimensionalität
entdeckt Dalí während seiner surrealistischen Phase der 30er Jahre im Modellieren von Gips, Wachs oder Ton. Formbare Massen, die dem Freiheitsdrang und der Symbolsprache des katalanischen Surrealisten entgegenkommen. Und: Nach dem Abguss in Bronze erhärtet das weiche Material. Hier verwirklicht sich für Dalí der
tiefenpsychologische Ansatz vom scheinbaren Gegensatz harter und weicher Formen. Wie Sigmund Freud sucht Dalí in den Werken der klassischen Kunst die Welt des Unterbewussten.

Ganz im Sinne seiner paranoisch-kritischen Methode setzt Dalí die Themen seiner Malerei auch in der Bildhauerei um: Das bekannte religiös-mystische Gemälde Der Christus des heiligen Johannes vom Kreuz entsteht in Dalís Schaffensphase der nuklearen Mystik in den 50er Jahren und geht als Kreuzigungsdarstellung in sein späteres plastisches Werk ein. Die Ausstellung umfasst Radierungen, Lithografien, Holzschnitte und gemischte Techniken. Originale, die von Albert Field, Direktor des Dalí- Archivs in New York, über 40 Jahre dokumentiert und in dem gleichnamigen Werkverzeicnis festgehalten wurden. Dalí zählt zu den größten Illustratoren der
Kunstgeschichte, wie es auch nicht zuletzt seine Buchillustrationen, etwa zu Dantes
Göttlicher Komödie oder zu Cervantes Roman Don Quijote, zeigen. Eine der
letzten Arbeiten Dalís ist das Werk Los Caprichos de Goya de Salvador Dalí.
Während Dalí in der Göttlichen Komödie konkrete Erzählmotive der Gesänge selbst
in seine fantastische Bildsprache umsetzt, überarbeitet er die Caprichos Francisco de Goyas mittels Kaltnadel und Aquatinta mit irrationalen, erotischen, dalinesken Elementen. Weiche Uhren, brennende Giraffen, dünne Elefantenbeine, ein visionäres Schauspiel für das Auge und die eigene Fantasie.





 
 

 

 

   
   

 

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