ExtraMax GmbH
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Art Exhibitions

     

ExtraMax - Art Exhibitions

19. März - 02. Juli 2005

19. März - 02. Juli 2005
in 49624 Löningen
Fußgängerzone/Poststraße 29

Offnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag:
11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Eintrittspreise:

Eintrittskarte:  
7,50 Euro
Ermäßigt:  
5,50 Euro
Schülergruppen:  
2,50 Euro
Gruppen:  
5,00 Euro
Familienkarte:  
15,00 Euro

Führungen:

Turnusführungen:  
 
Dienstag bis Freitag:  
15:00 Uhr
Wochenenden und Feiertage:  
14:00 Uhr und 16:00 Uhr
Preis pro Person:  
3,00 Euro
zzgl. Eintritt
   
 
Gruppenführungen:  
 
Gruppe bis max. 20 Personen:  
40,00 Euro
zzgl. Eintritt
Schulklassen:  
25,00 Euro
zzgl. Eintritt

Info-Telefon: 05432 - 94 10 48
E-Mail: touristinfo@loeningen.de

 

Loeningen

 

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  Salvador Dali in Löningen
     
 

Salvador Dalí - Dandy, Genie und Provokateur

"Im Alter von sechs Jahren wollte ich Köchin sein. Mit Sieben Napoléon. Und mein Ehrgeiz ist seither stetig gewachsen, ebenso wie mein Größenwahn."
(The secret life of Salvador Dalí, 1942)
Ob Genie oder Wahn: Salvador Dalí ist einer der größten Maler des 20. Jahrhunderts.
Hinter der Selbstinszenierung als provokanter Exzentriker steht ein Lebenswerk mit einem viel breiteren Spektrum:
Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Film, Bühnenbild, Schmuck, Illustrationen der
Weltliteratur, eigene Schriften... - ein Universalgenie, das in der Ausstellung mit
über 300 Originalwerken vorgestellt wird.
Dalí - der Bildhauer - arbeitet keineswegs mit Hammer und Meißel mühevoll an einem Marmorblock. Die Dreidimensionalität entdeckt Dalí während seiner
surrealistischen Phase der 30er Jahre im Modellieren von Gips, Wachs oder Ton.
Formbare Massen, die dem Freiheitsdrang und der Symbolsprache des katalanischen Surrealisten entgegenkommen.
Und: Nach dem Abguss in Bronze erhärtet das weiche Material. Hier verwirklicht sich für Dalí der tiefenpsychologische Ansatz vom scheinbaren Gegensatz harter
und weicher Formen. Wie Sigmund Freud sucht Dalí in den Werken der klassischen Kunst die Welt des Unterbewussten. Inbegriff der klassischen Schönheit und des ewig Weiblichen ist die Marmorstatue der Venus von Milo. Dalí versieht das antike Meisterwerk mit Schubladen, "in denen alle Sünden und Komplexe sind".

Ganz im Sinne seiner paranoisch-kritischen Methode setzt Dalí die Themen seiner Malerei auch in der Bildhauerei um: Das bekannte religiös-mystische Gemälde Der Christus des heiligen Johannes vom Kreuz entsteht in Dalís Schaffensphase der nuklearen Mystik in den 50er Jahren und geht als Kreuzigungsdarstellung in sein späteres plastisches Werk ein. Das Grafik-Oeuvre umfasst Radierungen, Lithografien, Holzschnitte und gemischte Techniken, die Albert Field, Direktor des
Dalí Archives New York seit über 40 Jahren dokumentiert hat. Dalí zählt zu den größten Illustratoren der Kunstgeschichte, wie es auch nicht zuletzt seine Buchillustrationen, etwa zu Dantes Göttlicher Komödie oder zu Cervantes Roman Don Quijote, zeigen. Eine der letzten Arbeiten Dalis ist das Werk Los Caprichos de Goya de Salvador Dalí. Während Dalí in der Göttlichen Komödie konkrete Erzählmotive der Gesänge selbst in seine fantastische Bildsprache umsetzt, überarbeitet er die Caprichos Francisco de Goyas mittels Kaltnadel und Aquatinta mit irrationalen, erotischen, dalinesken Elementen.
Weiche Uhren, brennende Giraffen, dünne Elefantenbeine, ein visionäres Schauspiel für das Auge und die eigene Fantasie.

Anfahrt:

Vom Süden:
über die A 1 bis Ausfahrt Lohne/Dinklage, Richtung Quakenbrück, auf der B 68 Richtung Cloppenburg bis Essen, dann Richtung Löningen über die A 31 bis Ausfahrt Meppen, weiter auf der B 213 Richtung Haselünne/Cloppenburg

Vom Norden:
über die A 1 bis Ausfahrt Cloppenburg, Richtung Cloppenburg/Lingen
über die A 31 bis Ausfahrt Meppen, weiter auf der B 213 Richtung Haselünne/Cloppenburg

     
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