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22. Juni bis 05. August 2007 Öffnungszeiten:
Führungen:
Info-Telefon: 0 28 32 - 12 21 51 Begleitveranstaltungen: 21.07.2007: Mal-Workshop für Kinder zum Thema "Ver-rückte Gesichter" - Portraits, bei denen Augen, Mund und Nase ein wenig "ver-rückt" sind 28.07.2007: Mal-Workshop für Kinder zum Thema "Tierskizzen" - mit wenigen Strichen unterschiedliche Tiere zeichnen Die Mal-Workshops für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren beginnen jeweils um 14 Uhr mit einer themenbezogenen Führung durch die Ausstellung und kosten 5 Euro pro Person. 15.07.2007, 11 Uhr: "Pablo Picasso und die Kunst der Lithografie" - Vortrag von Dietrich Meyerhöfer, M.A. von der Universität Göttingen
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| Pablo Picasso in Kevelaer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erst spät, im Alter von 64 Jahren, begann Pablo Picasso mit der Technik der Lithografie. Er war fasziniert von den vielfältigen Variationsmöglichkeiten und davon, die Entwicklung eines Bildes in einzelnen Schritten festzuhalten. Picassos außergewöhnliche Persönlichkeit prägt sich im grafischen Werk ebenso deutlich aus wie im malerischen. Heute gelten die Grafiken als wichtige und eigenständige Werkgruppe innerhalb seines vielseitigen Oeuvres. "Picasso in Kevelaer" zeigt eine hochkarätige Auswahl seltener Lithografien und grafischer Folgen. Bislang nicht veröffentlichte Probeabzüge, die ursprünglich nur für den Künstler bestimmt waren, veranschaulichen eindrucksvoll das Experimentieren Picassos mit ungewöhnlichen Druckträgern wie Glas-, Aluminium- und Zinkplatten. Sein einmaliges fotografisches Projekt in der Camargue in Form von surrealistischen Foto-Collagen und seine Innovationen in der Werbeplakatgestaltung dokumentieren die Meilensteine, die er bereits damals setzte. Picassos Passion galt den Frauen. Der Weg über seine Musen lässt die Werke und die Phasen des Spaniers besser verstehen. Die Ausstellung gibt Einblicke in die private, familiäre Seite des Genies und zeigt, welche Frau ihn während seiner verschiedenen Schaffensperioden inspirierte. Großformatige schwarz-weiß Fotografien des international erfolgreichen Niederrheiners Willy Maywald, der in Kleve geboren und aufgewachsen ist, runden die Präsentation mit dem kompletten Werkblock der Picasso-Porträts ab. Maywald lebte in Paris und avancierte dort für Modehäuser wie Dior und Chanel zu einem der bedeutendsten und kreativsten Vertreter der Modefotografie. Zugleich blieb er der Sphäre der bildenden Künste zeitlebens eng verbunden, wie zahlreiche Künstlerporträts von Chagall, Matisse, Braque, Leger und anderen demonstrieren.
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